Das Lautsprechersystem mit Alexa Steuerung

Zwei Fakten sind unbestreitbar. Erstens entscheiden sich immer mehr Verbraucher dafür, in ihren eigenen vier Wänden ein Smart Home System zu installieren. Zweitens hat bei den Systemen Amazon mit seinen Echo Lautsprechern die Nase vorn. Der Marktanteil von Amazon Echo liegt in Deutschland bei über 60 Prozent, gefolgt von Google Assistant mit etwas mehr als 20 Prozent. Den Rest teilen sich die anderen Hersteller.

Das Amazon Marktführer ist, liegt teilweise daran, dass der größte Versandhändler der Welt natürlich seine eigenen Produkte über seine Webseite bevorzugt vermarkten kann. Auf der anderen Seite überzeugen die Echo Lautsprecher auch durch eine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Qualität und eine große Auswahl an Modellen für alle Anforderungen.

Was sind Amazon Echo Lautsprecher der 3. Generation?

Die Geräte gehören zur Kategorie der Smart Speaker. Der Ausdruck kann in etwa mit „intelligenter Lautsprecher“ übersetzt werden. Sie stellen ein wichtiges Steuerelement im Amazon Smart Home System Echo dar. Die Echo Smart Speaker sind darin sowohl Geräte zur Befehlseingabe, da sie Sprachkommandos aufzeichnen und ausführen als auch zur Wiedergabe, da sie über den Lautsprecher Musik spielen, Nachrichten, Wetterbericht, Verkehrsinfos und die Börsenkurse bekanntgeben können als auch Hörbücher vorlesen können.

Die Amazon Lautsprecher der 1. Generation gelangten in den USA und Großbritannien Ende Juni 2015 in den Verkauf. In Deutschland waren sie seit Ende September 2016 erhältlich. Die Stromversorgung erfolgt durch Netzkabel. Die Verbindung zum Internet wird durch einen WLAN Adapter hergestellt. Die mittlerweile berühmte Alexa Sprachassistentin mit ihrer sympathischen Stimme ist natürlich auch mit an Bord. Die Verbindung zu anderen Lautsprechern oder Geräten kann mit Kabeln oder Bluetooth hergestellt werden.

Seit kurzem gibt es in Deutschland die Echo Lautsprecher der 3. Generation. Neben einem erweiterten Funktionsumfang besteht die Neuerung vor allem darin, dass die neuen Lautsprecher ein so genanntes Smart Home Hub bereits integriert haben. Das sendet Signale im ZigBee Funkstandard aus und bindet andere Geräte, die diesen Standard ebenfalls besitzen, automatisch in das System ein. Das macht die Erweiterung des Amazon Home Systems sehr einfach, denn ZigBee wird von vielen Herstellern unterstützt.

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Darüber hinaus enthalten die Amazon Echo Lautsprecher je nach Modell bis zu 7 Richtmikrofone, die Sprachbefehle auch bei lauter Musik oder mitten in einer Unterhaltung verstehen.

Es gibt zahlreiche Modelle, darunter kleine Geräte, die nur Sprachbefehle verarbeiten können und Musik über externe Lautsprecher abspielen müssen, Geräte für das Auto und Lautsprecher mit Display. Das neueste Modell ist ein Echo Dot mit digitaler Zeitanzeige.

Einrichtung der Echo Lautsprecher

Zunächst müssen Sie die Alexa App auf Ihrem Smartphone oder Tablet installieren. Die App ist sowohl für Android als auch für das Apple iOS Betriebssystem erhältlich und kann von den jeweiligen offiziellen Stores installiert werden.

Auf den Amazon Fire Tablets ist die Alexa App bereits vorinstalliert. Zur Einrichtung müssen Sie den oder die Echo Lautsprecher an das Stromnetz anschließen, mit dem Handy eine WLAN Internetverbindung herstellen und die App öffnen. Die weiteren Schritte werden Ihnen in der App angezeigt.

Die Bedienung der Echo Lautsprecher

Dafür haben Sie eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können zum Beispiel Musik über Bluetooth streamen. Dafür eignen sich gespeicherte Audiodateien von Ihrem Handy oder jedem anderen Gerät mit Bluetooth. Alexa gewährt Ihnen auch Zugriff zu Online Streaming-Diensten wie Spotify oder Internetradio.

Natürlich können Sie auch Alexa zur Sprachsteuerung benutzen. Wenn er das Kommando „Hey Alexa“ hört, schaltet er sich ein und führt Ihre Kommandos aus. Er liest Ihnen beispielsweise das aktuelle Fernsehprogramm vor, sagt Ihnen wie das Wetter ist oder informiert Sie über Neuigkeiten, die Sie interessieren.

Die meisten Optionen bietet die Steuerung über die Alexa App. Die können Sie nicht nur zum Konfigurieren benutzen oder um neue Geräte in das Netzwerk zu integrieren, sondern auch um Alexa neue Skills (Fähigkeiten) beizubringen. Das sind kleine Programme, mit denen verschiedene Funktionen gesteuert werden können. Bis jetzt gibt es 50.000 davon. Täglich kommen mehr dazu, so dass Alexa immer schlauer wird.

Im Vergleich dazu spielt die manuelle Bedienung der Echo Lautsprecher kaum eine Rolle. Sie dient praktisch nur zur Anzeige des Betriebszustands, der Regulierung der Lautstärke und zum Abschalten der Mikrofone.

Was kann der Echo Lautsprecher?

Zu den Grundfunktionen gehört es, Anrufe zu tätigen, allgemeine Fragen zu beantworten und Auskünfte, beispielsweise über Öffnungszeiten von Geschäften oder Fahrpläne zu geben. Sie können mit einem Echo Lautsprecher auch Bestellungen im Internet aufgeben (natürlich bei Amazon!) oder sich aus Amazon Audibel Hörbüchern vorlesen lassen.

Die Liste der Fähigkeiten und der Geräte, die sich mit Echo Lautsprechern steuern lassen, wird immer länger. Das Steuern von Beleuchtung und Heizung sind schon fast ein alter Hut. Auf den Echo Show Lautsprechern mit Display können Sie das TV Programm streamen.

Einige Hersteller bieten Kühlschränke und Waschmaschinen an, die mit Alexa gesteuert werden können. Der letzte Schrei ist eine Klospülung, die per Sprachbefehl über einen Echo Lautsprecher gesteuert wird.

Die Vorteile

Die Echo Lautsprecher der 3. Generation verfügen über eine Schaltstelle, die andere Geräte mit dem ZigBee Funkstandard in Ihr Smart Home Netzwerk integriert. Dadurch können Sie sehr viele Geräte unterschiedlicher Hersteller steuern. Der Funktionsumfang des Amazon Echo Smart Home Systems nimmt ständig zu.
Es gibt eine breite Palette von Echo Lautsprechern für jeden Geschmack und jede Anforderung. Die Geräte verfügen über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Nachteile

Mit Alexa holen Sie sich einen Spion ins Haus. Die Echo Lautsprecher zeichnen ständig auf, auch wenn das Aktivierungswort nicht ausgesprochen wird. Die Aufzeichnungen werden zwar angeblich nur intern verarbeitet, unangenehm ist es aber doch. Es gab in diesem Zusammenhang schon mehrere Skandale. Zwar können die Mikrofone abgeschaltet werden, aber wer denkt schon immer daran?

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